© Dominik Campus
Eine neue Dimension der Hautkrebsvorsorge im HLCP
Wann war mein letzter Hautkrebscheck? Ein sonnenreicher Sommer ist ein guter Anlass, die eigene Haut wieder aufmerksam in den Blick zu nehmen.
Denn bei der Hautkrebsfrüherkennung geht es nicht nur um den heutigen Befund. Besonders wichtig ist die Frage, ob eine Hautveränderung neu entstanden ist oder sich im Laufe der Zeit verändert hat. Das gilt für schwarzen Hautkrebs ebenso wie für weißen Hautkrebs und dessen Vorstufen.
Ein Hautcheck zeigt den aktuellen Zustand: War ein Muttermal vor einem Jahr bereits so groß? Waren Form, Farbe und Kontur identisch? Ist irgendwo eine neue Hautveränderung hinzugekommen? Gerade bei vielen Muttermalen lässt sich das ohne objektive Dokumentation kaum zuverlässig nachvollziehen.
Mit Dermatologie 360° verbindet das Haut- und Lasercentrum Potsdam langjährige ärztliche Erfahrung mit moderner 3D-Bildgebung und künstlicher Intelligenz. Der VECTRA WB360H erfasst mit 92 hochauflösenden Kameras innerhalb weniger Sekunden nahezu die gesamte sichtbare Hautoberfläche. Daraus entsteht eine dreidimensionale digitale Landkarte der Haut. Die Ärztinnen und Ärzte stehen im direkten fachlichen und wissenschaftlichen Austausch mit Firmengründer Doug Canfield und seinem Entwicklungsteam in den USA und Deutschland. Dabei bringen sie langjährige klinische Erfahrung sowie die Anforderungen aus dem Praxisalltag in die Weiterentwicklung der Technologie und ihrer medizinischen Anwendung ein.
Ihre besondere Stärke zeigt die 3D-Dokumentation bei späteren Kontrollen: Die Software erkennt bereits dokumentierte Muttermale wieder und macht neue oder veränderte Hautstellen gezielt sichtbar. Auffällige Befunde können anschließend mit hochauflösenden digitalen Nahaufnahmen und dem Dermatoskop genauer untersucht werden.
Kein Gerät ersetzt jedoch die vollständige ärztliche Untersuchung. Auch Kopfhaut, sichtbare Schleimhäute, Hautfalten, Zehenzwischenräume und die Genitalregion müssen sorgfältig betrachtet werden.
Das Entscheidende ist die Verbindung beider Welten: Die 3D-Technologie dokumentiert, die KI unterstützt beim Vergleich, der Mensch untersucht, beurteilt und entscheidet. Die erste Aufnahme schafft eine wertvolle Ausgangsbasis. Ihr Wert wächst mit jeder weiteren Kontrolle.
Nach der Untersuchung werden die Patient:innen mit dem Ergebnis nicht allein gelassen. Die Ärztin oder der Arzt bespricht verständlich und individuell mit ihnen, was zu tun ist: Welche Hautstelle sollte weiter beobachtet werden? Wann ist eine engmaschigere Kontrolle sinnvoll? Kann eine eindeutig gutartige Veränderung mit dem Laser behandelt werden? Sollte ein auffälliger Befund operativ entfernt und histologisch untersucht werden? Mit dieser umfangreichen Analyse und Bewertung wird aus moderner Technik eine klare, persönliche und medizinisch fundierte Empfehlung. K. Jung
Haut- und Lasercentrum Potsdam / Dermatologie 360°, www.dermatologie360.de



