© Adrian Campean / Trimafilm
In der Region Potsdam und im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind mehrere Filme und Serien für die diesjährigen 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) gedreht worden – manche sogar direkt vor der eigenen Haustür.
Im Wettbewerb der Berlinale feierte der Film „Etwas ganz Besonderes“ von Regisseurin Eva Trobisch seine Weltpremiere. Er wurde unter anderem in der Potsdamer Innenstadt gedreht. Der bildstarke Film begleitet ein junges Mädchen auf der Suche nach Identität und Zugehörigkeit und setzt auf eine dokumentarisch anmutende Bildsprache. Trobisch drehte ihn teils in Thüringen, teils in der Region um Potsdam. Mit Hauptdarstellenden wie Frida Hornemann und bekannten Gesichtern wie Max Riemelt konkurrierte das Werk um den Goldenen Bären. In der Retrospektive der Berlinale war der ältere Film „Der Kontrolleur“ zu sehen – ein intensives Psychogramm eines DDR-Grenzers, das in den 1990er Jahren an der Filmuniversität Potsdam als Diplomarbeit entstand.
Ein weiterer Berlinale-Beitrag mit starkem Bezug zur Region war „Staatsschutz“ in der Sektion Panorama. Der Film von Faraz Shariat erzählt von einer Staatsanwältin, die nach einem rassistischen Angriff selbst ermittelt. Gedreht wurde nicht nur in Potsdam, sondern auch in Michendorf, Teltow und an Teichen in der Umgebung. Außerdem wurde beim Berlinale Series Market u. a. die neue Staffel der vielfach in Potsdam gedrehten Serie „4 Blocks“ vorgestellt – ein Prequel zur beliebten Krimiserie über einen libanesischen Familienclan. A. Schicketanz

