© Landeshauptstadt Potsdam / Frank Daenzer
Wer eigene Ideen hat und diese direkt im Kiez umsetzen möchte, kann sich jetzt einbringen: Mit den Ideen-Budgets 2026 fördert die Stadt Potsdam erneut kulturelle, soziale und sportliche Projekte, die das gemeinschaftliche Leben in den Stadtteilen stärken. Für jeden Vorschlag gilt ein Richtwert von 5000 Euro. Interessierte können sich informieren und ihre Ideen bei Ansprechpartnern direkt vor Ort einreichen.
Kreative Projekte finanzieren, Feste und offene Workshops organisieren oder bunte Beete pflanzen – all das und vieles mehr kann mit Potsdams Ideen-Budgets auch im Jahr 2026 wieder möglich sein. Gefragt sind kulturelle, sportliche und soziale Projekte, aber auch Anregungen zur gemeinsamen Gestaltung der Stadt. Pro Vorschlag gilt ein Richtwert von 5000 Euro. Interessierte sind aufgerufen, ihre Ideen bei Kooperationspartnern in der gesamten Stadt einzureichen. Insgesamt stellt die Landeshauptstadt Potsdam 120.000 Euro zur Verfügung.
Bürgermeister Burkhard Exner erklärt: „Mit den Ideen-Budgets soll das unmittelbare Lebensumfeld aktiv mitgestaltet und verbessert werden. Die unterschiedlichsten Vereine und Initiativen in der Stadt sammeln dafür Vorschläge. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort – sei es über Abstimmungen oder öffentliche Jurys – wählen sie dann die Projekte aus, die die größte Unterstützung erhalten. Mit dem von der Stadt hierfür bereitgestellten Geld werden diese Vorhaben anschließend umgesetzt. So wird Mitsprache in Potsdam für alle direkt erlebbar.“
Im Potsdamer Norden tritt der Bürgerverein Fahrland und Umgebung für Fahrland, Neu Fahrland, Kartzow und Krampnitz als zentraler Anlaufpunkt für Ideen auf. Im Ortsteil Uetz-Paaren übernimmt der dortige Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr mit weiteren ortsansässigen Vereinen die Verantwortung. Für die Innenstadt, Potsdam West und die Vorstädte steht das Team der Kubus gGmbH im Treffpunkt Freizeit als direkter Ansprechpartner bereit. In der Waldstadt organisiert die Stadtteilkoordination „Eine Waldstadt“ das Budget. Ergänzend übernimmt die Einzelfallhilfe-Manufaktur e. V. erstmals die Beteiligung von Menschen mit Behinderungen im sogenannten „Akzeptanz-Budget“. Nicht zuletzt legt die Volkssolidarität gemeinsam mit dem Seniorenbeirat der Stadt Potsdam zum ersten Mal ein eigenes Ideen-Budget für Seniorinnen und Senioren auf.
„Ich lade alle Interessierten ein, sich auch 2026 wieder aktiv zu beteiligen und mit ihren Ideen Potsdams Stadt- und Ortsteile zu bereichern. In diesem Jahr gibt es insgesamt sechs zentrale Anlaufstellen: vier, die direkt die Stadt- und Ortsteile betreuen, und zwei, die gezielt bestimmte Gruppen einbeziehen – erstmals auch die Generation 65+ sowie Menschen mit Behinderungen. So können spannende Projekte entstehen, von denen alle Potsdamer:innen profitieren. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass kreative Ideen auf diese Weise Wirklichkeit werden können“, sagt Bürgermeister Burkhard Exner.
So wurden unter anderem ein Tempo-30-Smiley in Bornstedt, ein neues Spielgerät am Begegnungshaus in Groß Glienicke, ein Hundeauslaufplatz im Kirchsteigfeld und weitere Projekte realisiert, aber auch, Projekte in den Stadtteilen, wie Koch- und Näh- sowie Sportkurse und Ferienfahrten, wurden finanziert. Insgesamt wurden seit 2021 mehr als 120 Projekte realisiert und rund 380.000 Euro zur Umsetzung der Maßnahmen bereitgestellt. A. Schicketanz
Alle Ansprechpersonen und Termine online unter Potsdam.de/Ideen-Budget
