© Sebastian Bolesch
Die Potsdamer Tanztage haben den ersten Teil ihres Programms veröffentlicht: 36 Workshops laden ein, Tanz und Bewegung als Orte der Begegnung, Wahrnehmung und des gemeinsamen Handelns zu erfahren. Das Workshopprogramm ist das umfangreichste Kursangebot im Rahmen eines Tanzfestivals in Deutschland und richtet sich an alle, mit und ohne Vorerfahrung, die den Tanz praktisch erfahren möchten. Die 36 Workshops sind eng mit dem Festivalprogramm verbunden und widmen sich gemeinschaftlichen Prozessen, Wahrnehmung und Improvisation. Tanz wird als Raum für Begegnung, Forschung und gemeinsames Erleben verstanden.
Dabei spiegeln die Workshops die Schwerpunkte des Festivals wider. In Gemeinschaft und Gesellschaft stehen kollektive Prozesse und Miteinander im Mittelpunkt, z. B. „Die Pause“. Bei Wahrnehmung und Improvisation geht es um achtsames Bewegen – „Material for the Spine“ rückt hier die Wirbelsäule als Kern der Bewegung in den Fokus. Technik und Repertoire vermitteln choreografische Grundlagen und urbane Tanzformen, etwa im Hip-Hop-Workshop von Nam Tran Xuan. Raum und Umgebung laden ein, Bewegung im Dialog mit der Umwelt zu erforschen. Für Kinder und Familien gibt es Workshops jeden Alters: Babys und Kleinkinder entdecken neue Bewegungen und Familien können im Wald Bewegungsräume erkunden. Wer sich bis zum 12. April anmeldet, profitiert vom Early-Bird-Preis. Wer lieber zuschaut, kann bei den Potsdamer Tanztagen zahlreiche Aufführungen internationaler Tanzkompanien erleben. A. Schicketanz
Potsdamer Tanztage, 26.05.–07.06., Fabrik Potsdam, Anmeldung und Infos unter www.potsdamer-tanztage.de

