© Thomas Walter GFZ
Forschungsinstitute auf dem Telegrafenberg öffnen ihre Türen
Die vier Forschungsinstitute des Telegrafenbergs laden zu einer spannenden Entdeckungsreise ein – vom Inneren der Erde bis in die Weiten des Universums, von grundlegenden Erkenntnissen bis zu praktischen Anwendungen.
Mit dem Vierklang „Erde, Klima, Eis und All“ öffnen die vier Forschungsinstitute des Wissenschaftsparks „Albert Einstein“ ihre Türen und Labore: das GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung, das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP).
Zwischen historischen Gebäuden, alten Bäumen und moderner Spitzenforschung können Besuchende „Wissenschaft made in Potsdam“ erkunden und aktiv werden: hinter die Kulissen schauen, Labore besuchen, experimentieren, Vorträge und Rundgänge erleben, Fragen stellen und mit Wissenschaftler:innen ins Gespräch kommen. Das abwechslungsreiche Programm bietet spannende Einblicke für alle. Für die Jüngeren gibt es eine Kindervorlesung und eine Forschungsrallye mit Stempelkarte und Diplom. Neben Einblicken in die Forschung kann man sich auch über Karrieremöglichkeiten informieren. Kulinarische Angebote und Musik runden das wissenschaftliche Angebot ab.
Beim GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung stehen die Kräfte im Mittelpunkt, die unseren Planeten formen, und die Frage, wie Forschung helfen kann, Naturgefahren besser vorherzusagen und die Energiewende voranzubringen. Dabei geht es hoch hinaus zu den Polarlichtern und tief hinab in die vulkanische Landschaft unter der Eifel.
Beim Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, wird die Forschung in Arktis und Antarktis unmittelbar erlebbar. Wer möchte, kann selbst in Polarkleidung schlüpfen, DNA extrahieren oder erfahren, wie ist das Wetter in der Arktis ist und was passiert, wenn der Permafrost auftaut.
Beim Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung dreht sich alles um die Folgen des Klimawandels und die Suche nach Wegen in eine nachhaltige Zukunft. Es gibt vier Milliarden Jahre Klimageschichte in 30 Minuten, den Klimawandel mit den Augen der Massai in Tansania und Klimapolitik selbstgemacht: Wie eigene Entscheidungen die Entwicklung des Klimas verändern können.
Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam nimmt die Besuchenden mit auf eine Reise zu Sonne, Sternen und den großen Fragen des Universums. Im Großen Refraktor, einem Wahrzeichen des Telegrafenbergs mit dem viertgrößten Linsenteleskop der Welt, lässt sich historische Teleskoptechnik ebenso entdecken wie aktuelle astronomische Forschung. Im Einsteinturm treffen Wissenschaftsgeschichte und moderne Sonnenforschung aufeinander. A. Schicketanz
Tag der offenen Tür auf dem Telegrafenberg, 26.09., 12–17 Uhr, Wissenschaftspark „Albert Einstein“, Eintritt: frei, weitere Infos: www.gfz.de



