Pressefoto
Wenn die Arme beim Lesen immer länger werden, beginnt meist die sogenannte Alterssichtigkeit. EVENTS sprach mit Dr. Volker Rasch von der Augenklinik Potsdam, wie ein modernes Laserverfahren die Lesebrille überflüssig machen kann.
Herr Dr. Rasch, ab Mitte 40 kennen viele das Phänomen: Man kneift die Augen zusammen und hält das Handy immer weiter weg. Was passiert da eigentlich?
Das ist der ganz normale Lauf der Zeit. Unsere natürliche Augenlinse ist in jungen Jahren elastisch und krümmt sich, um Dinge in der Nähe scharf zu stellen. Mit den Jahren verliert sie diese Elastizität. Irgendwann schafft es der Muskel nicht mehr, die Linse ausreichend zu krümmen – das Bild in der Nähe wird unscharf. Wir nennen das Presbyopie oder eben Alterssichtigkeit.
Es folgt der Griff zur Lese- oder Gleitsichtbrille. Doch viele stört sie im Alltag. Welche Alternativen gibt es?
Bisher war der Austausch der körpereigenen Linse gegen eine Kunstlinse oft der einzige Weg. Das macht man aber eigentlich erst, wenn die Linse durch den Grauen Star getrübt ist. Wer aber noch eine klare Linse hat, für den haben wir mit „PresbyMAX“ eine schonendere Lösung. Dabei modellieren wir die Hornhaut mit dem Laser so, dass die Schärfentiefe des Auges erhöht wird. Vereinfacht gesagt: Wir geben dem Auge die Fähigkeit wieder zurück, in verschiedenen Entfernungen scharf zu sehen – ganz ohne Linsentausch.
Können das alle Interessierten machen lassen?
Nein, und da sind wir streng. Mit unserer 30-jährigen Erfahrung haben wir die Ausschlusskriterien sogar erweitert, um hohe Erfolgsquoten zu sichern. Um die Behandlung für den Patienten fair zu gestalten, führen wir ein zweistufiges Voruntersuchungsprogramm durch. Wenn wir schon im ersten Schritt merken, dass das Auge nicht geeignet ist, brechen wir ab. Dadurch sind die Kosten für die Patienten geringer, weil wir weitere Untersuchungen vermeiden.
Wie läuft der Eingriff ab, wenn die Augen geeignet sind?
Die Behandlung selbst geht schnell. Wir nutzen dafür seit Kurzem den „Amaris 1050 SR“ der Firma Schwind. Das ist derzeit der schnellste und präziseste Augenlaser auf dem Markt. Je nach Methode – ob berührungsfrei an der Oberfläche oder als Lasik mit einem kleinen Schnitt – dauert das für beide Augen zwischen 15 und 30 Minuten. Danach muss sich das Gehirn allerdings erstmal an das neue Sehen gewöhnen, wie beim Einlaufen neuer Schuhe.
Sie haben diesen neuen High-Tech-Laser gerade erst angeschafft. Eine große Investition ...
Absolut. Manche fragen mich: Lohnt sich das noch? Aber ich denke da langfristig. Mein Sohn wird die Klinik übernehmen und weiterführen. Die Anschaffung ist also nicht nur für unsere jetzigen Patienten, um ihnen die weltweit beste Technologie zu bieten, sondern auch eine Investition in die Zukunft. Ich möchte die Klinik perfekt aufgestellt an die nächste Generation übergeben. F. Brinkmann
Potsdamer Augenklinik im Graefe-Haus – Partner im Spitzensport – Hans-Thoma-Str. 11, Tel. 0331/600 77 11, laser@graefe-haus.de, www.lasik-plus.de

