© PMSG /Julia Nimke
Potsdam ist Filmstadt und seit 2019 UNESCO Creative City of Film. Filmgeschichte zeigt sich hier mitten im Alltag. Bereits 1912 begann in Babelsberg die Geschichte des ältesten Großatelier-Filmstudios der Welt. Bis heute entstehen hier internationale Produktionen und viele Drehorte liegen mitten in der Stadt.
Die Kamera fährt über die Glienicker Brücke. Tom Hanks tauscht hier im Thriller „Bridge of Spies“ einen Agenten aus. Ein Schnitt – und das Holländische Viertel wird zum Zuhause der kleinen „Hexe Lilli“. Noch ein Szenenwechsel: In der Serie „Maxton Hall“ wird der Alte Markt zur Kulisse für London und Oxford.
Wer durch Potsdam spaziert, begegnet der Filmgeschichte an bekannten Orten und versteckten Plätzen. In der Brandenburger Straße erzählt der Boulevard des Films mit seinen Granitplatten von internationalen Filmerfolgen. Große Produktionen liegen hier buchstäblich im Pflaster der Stadt.
Das Filmmuseum Potsdam öffnet den Blick hinter die Kulissen mit Requisiten, Kostümen und Ausstellungen aus über 100 Jahren Filmgeschichte. Veranstaltungen wie das Sehsüchte Filmfestival, Green Visions Potsdam oder das Jüdische Filmfestival bringen Filmkultur auf unterschiedlichen Wegen auf die Leinwand. Und im Filmpark Babelsberg wird sichtbar, wie Spezialeffekte, Stunts und Filmtricks entstehen.
Filmreifer Spaß für Jung und Alt
Der Filmpark Babelsberg lädt als Nachbar der Studios Babelsberg in die Welt von Film und Fernsehen ein. Kulissen, Requisiten und Kostüme machen Filmgeschichte lebendig. Kinder entdecken das Hexenhaus aus „Hänsel und Gretel“, besuchen das Sandmännchen im Traumland oder erkunden den Löwenzahn-Bauwagen.
Interaktive Sets, Green-Screen-Erlebnisse und Führungen durch die „Traumfabrik“ geben spannende Einblicke hinter die Kulissen. Spektakuläre Stuntshows mit Pyrotechnik, Action und quietschenden Reifen sorgen für großes Kino unter freiem Himmel – ein Filmerlebnis für die ganze Familie. R. Schuster
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