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Im neu eröffneten Kreativquartier „Langer Stall“ sorgt die 27-jährige Hannah Osinski für Begeisterung. Mit der „Kuhbar“ bringt die ehemalige Marketing- und PR-Expertin ein charmantes Konzept aus ihrer Heimat in die Landeshauptstadt und verbindet urbane Eis- und Kaffeekultur mit lokalem Herzblut.
Manchmal sind es die ungeplanten Wendungen, die das Leben am spannendsten machen. Für Hannah Osinski (Foto: 3. von links) war die Gastronomie eigentlich nicht vorgezeichnet, sondern vielmehr ein glücklicher Zufall des Lebens. Die 27-jährige Marketing- und PR-Expertin spürte, dass sie beruflich neue Wege gehen wollte. Der entscheidende Impuls kam beim Lesen einer Franchise-Ausschreibung der „Kuhbar“ – genau jener Kette aus ihrer Heimat Dortmund, deren Eis sie schon als Kind geliebt hatte. Daraus entstand gemeinsam mit ihrem Vater Rainer (Foto: rechts) und Claus Grözinger (Foto: Mitte) als gebürtigem Potsdamer die Idee und das Konzept, die Kuhbar nach Potsdam zu bringen. Aus der Idee wurde schnell Realität. Dass kurz darauf der perfekte Standort im neuen Potsdamer Kreativquartier „Langer Stall“ frei wurde, war ein weiterer glücklicher Umstand, der perfekt ins Konzept passt.
Direkt am Spielplatz gelegen, fügt sich das liebevoll gestaltete Café nahtlos in das junge, lebendige Quartier ein. Wo Kulturschaffende, junge Familien, Schüler:innen und Studierende aufeinandertreffen, hat Osinski einen echten Wohlfühlort zum Verweilen und Genießen geschaffen. Dass die „Kuhbar“ weit mehr als eine klassische Eisdiele ist, zeigt der Blick auf das vielseitige Angebot: Neben erstklassigen Eiskreationen mit wechselnden Sorten lädt das Café zu Kaffeespezialitäten, süßen Köstlichkeiten wie (bestellbaren) Eistorten sowie zu herrlichen Frühstücksvariationen ein – von Haferbowls bis zu herzhaften Bagels. Maskottchen Kuh Luise wacht dabei über das einladende Interieur und ziert Eisnamen wie Kuhkie oder Schweden-Kuh. Schon zur feierlichen Eröffnung des Kreativquartiers bildete sich eine lange Schlange als erfolgreicher Start an der richtigen Stelle.
Wer beim Wort Franchise an anonyme Systemgastronomie denkt, wird hier eines Besseren belehrt: Trotz des erprobten Hintergrunds sprüht das Café vor Authentizität und familiärer Wärme. Unterstützt wird die Jungunternehmerin von ihrem Vater Rainer Osinski, Geschäftspartner Claus Grözinger sowie der gesamten Familie, die trotz räumlicher Distanz tatkräftig mitfiebert.
In rekordverdächtigen sechs Monaten Vorbereitungszeit – der finale Ausbau startete erst im April – wurde das Café mit viel Liebe zum Detail realisiert. Heute läuft der Betrieb bereits auf Hochtouren, getragen von einem jungen Team aus Schülern, Studierenden und einer Vollzeitkraft. Ein echtes Erfolgskonzept, das dem Kreativquartier genau die richtige Portion Lebendigkeit verleiht. F. Brinkmann
Kuhbar, Kreativquartier Potsdam, Neue Plantage 6, Öffnungszeiten: Mo–Fr 10–20 Uhr, Sa–So 11–20 Uhr, E-Mail: potsdam-kreativquartier@kuhbar.de, www.kuhbar.com



