© Merit Schambach, Marie, Ost-Berlin / Prenzlauer Berg, 1988
Die Ausstellung zeigt Fotografien zweier Jahrzehnte, die bis heute kontrovers diskutiert werden. Zwölf Fotograf:innen suchten zwischen 1983 und 1995 das Weite – persönlich, künstlerisch und dokumentarisch – und hielten Stillstand wie Umbruch fest. „Das Weite suchen“ lädt zu einer neuen Auseinandersetzung mit dem Jahrzehnt der Transformation in Ostdeutschland ein, von der späten DDR bis Mitte der 1990er Jahre. Die Werke eröffnen individuelle Perspektiven auf Alltag, Protest und Wandel und werfen intime, kritische und irritierende Blicke auf eine Zeit tiefgreifender Veränderungen. Kuratiert von Isabel Enzenbach und Anja Tack (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, ZZF) versammelt die Schau Fotoserien, die gesellschaftliche Enge, Aufbrüche und neue Lebensrealitäten vor und nach 1989/90 sichtbar machen.
Entlang der Themen Jungsein, Arbeit, Lebensräume, Körper und Gewalt spiegeln sich abrupte Veränderungen und Neuanfänge wider. Das Begleitprogramm zur Ausstellung erweitert den Blick auf das fotografische Erbe der Transformationszeit und schafft Räume für Reflexion, Austausch und Teilhabe. Neben klassischen Veranstaltungsformaten stehen auch dialogische und partizipative Zugänge im Mittelpunkt. K. Jung
Ausstellung „Das Weite suchen. Fotografien der späten DDR und frühen 1990er-Jahre“, 28.11.25 bis 22.03.26, Di–So 11–18 Uhr, Do 11–20 Uhr Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte, Eintritt: 8 Euro, erm. 5 Euro, www.brandenburg.museum.de


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