© Merit Schambach
Die Fotoausstellung „Das Weite suchen. Fotografien der späten DDR und frühen 1990er-Jahre“ geht aufgrund der hohen Nachfrage in die Verlängerung. Bis zum 14. Juni können die Arbeiten von zwölf Fotograf:innen, die zwischen 1983 und 1995 den Stillstand der späten DDR ebenso wie die radikalen Veränderungen nach 1989 dokumentierten, bewundert werden. Persönlich, künstlerisch und sozialdokumentarisch zeigen die Bilder Enge und Aufbruch, Protest und Alltag. Entlang von Themen wie Jungsein, Arbeit, Lebensräume, Körper und Gewalt entsteht ein vielschichtiges Bild eines Jahrzehnts, das bis heute kontrovers diskutiert wird.
Die Videoinstallation „Generation 1975 – Mit 14 ins neue Deutschland“ ergänzt diesen Blick um biografische Stimmen. Menschen, die zum Mauerfall 14 Jahre alt waren, berichten von Chancen und Brüchen, von neuen Möglichkeiten und verlorenen Sicherheiten. Ein Themenfilm und Interviews machen Transformation als persönliche Erfahrung unmittelbar erfahrbar – und zeigen, wie sehr diese Zeit bis heute nachwirkt. Nur noch bis 22. März zu sehen. K. Jung
Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte, Eintritt „Das Weite suchen“: 8 Euro, erm. 5 Euro, Eintritt „Generation 1975“: frei, www.brandenburg.museum


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