© Michael Lüder
Die Ausstellung „Theo von Brockhusen. Farben im Licht“ ist einem außergewöhnlichen Maler gewidmet, der seine Landschaftsgemälde vor allem am Schwielowsee nahe Potsdam schuf. Die wasserreiche Region inspirierte ihn zu großformatigen, kompositorisch und farblich herausragenden Rundblicken. Innerhalb kürzester Zeit hatte er als Nachwuchskünstler durch seine Förderer Max Liebermann und Paul Cassirer in Berlin Anerkennung gefunden und trat 1906 der Berliner Secession bei. Eine beeindruckende Werkschau wird zudem mit künstlerischen Zeitgenoss:innen vorgestellt, die die Kunst der Moderne in Berlin und Brandenburg etablierten.
Außerdem wird verschiedenen Fragen auf den Grund gegangen, wie: Warum gründete sich eine freie Künstlervereinigung in Berlin, zu der Lovis Corinth, Dora Hitz, Walter Leistikow oder Karl Hagemeister zählten, oder was waren ihre Intentionen, um „Farben im Licht“ darzustellen? K. Jung
Ausstellung „Theo von Brockhusen“, bis 22.03.2026, Di–So 10–18 Uhr, Potsdam Museum, Eintritt: 7 Euro, erm. 5 Euro, bis 18 Jahre frei, www.potsdam-museum.de

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