© Calvin Müller
Mit gerade Mal 33 Jahren gehört Lea zu den erfolgreichsten deutschen Popsängerinnen aller Zeiten. Im September ist sie wieder in Potsdam und lädt ein zu einer Reise voller Gefühl, Stärke und zarter Melancholie.
Ich will, dass es laut ist, wenn ich dich seh – nicht mehr leise.
Wenn Lea auf die Bühne tritt, entsteht ein Raum, in dem sich Zeit auflöst. Ihre Musik ist keine bloße Begleitung, sie ist ein Erlebnis – tief, berührend und voller leiser Kraft. Im September ist sie wieder in Potsdam! Für ihre Fans ist das schon Tradition – die Sängerin war bereits mehrfach in der Stadt zu Gast und hat mit ihrer intensiven Live-Präsenz das Publikum jedes Mal aufs Neue begeistert. Mit „Von der Schönheit und Zerbrechlichkeit der Dinge“ hat Lea im Herbst letzten Jahres ihr sechstes Studioalbum veröffentlicht – ein Werk, das mehr ist als Musik. Es ist ein fein gewobenes Klanggeflecht zwischen Licht und Dunkel, zwischen Hoffnung und Schmerz. Ihre Stimme schwebt über sphärischen Arrangements, bekommt Raum zum Atmen – und trifft dabei mitten ins Herz. Sie ist längst kein Geheimtipp mehr. Mit über einer Milliarde Streams, mehrfachen Gold- und Platin-Auszeichnungen und Hits wie „Leiser“, „110“ mit Capital Bra, „Zu dir“ oder dem Erfolgs-Duett „Drei Uhr nachts“ mit Mark Forster hat sie sich fest in der deutschen Poplandschaft verankert. Ihre Zusammenarbeit mit dem DJ-Duo Gestört aber GeiL („Wohin willst du?“) wurde ein Charterfolg und zählt heute zu ihren größten Erfolgen. Doch Lea bleibt trotz ihrer Erfolge bodenständig und überrascht immer wieder mit spannenden Facetten. So arbeitete sie etwa in Argentinien mit Kindern, bevor sie ihr Musikstudium begann. Bereits als Teenager veröffentlichte sie erste Songs auf YouTube – lange bevor der große Hype einsetzte. Außerdem studierte sie Musik und Sonderpädagogik und stammt aus einer Familie, in der Musik tief verwurzelt ist. Ihre Songs entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie erzählen von echter Nähe, von Sehnsucht, von der Suche nach dem eigenen Platz in der Welt. Und genau das spüren ihre Hörer:innen. Auch auf ihrem aktuellen Album bleibt sie sich treu – und schafft es trotzdem, sich künstlerisch weiterzuentwickeln. Ihre Gäste – Lune, maïa und Dhurata Dora – bereichern das Werk nicht nur musikalisch, sondern auch durch die Botschaft gelebter weiblicher Solidarität. Der Abend in Potsdam verspricht mehr als nur Musik. Es wird eine Einladung zum Fühlen, zum Nachdenken, zum Loslassen – und vielleicht sogar zum Aufblühen. Denn Lea zeigt uns: Selbst im Zerbrechlichen liegt unendliche Stärke. D. Stabenow
Lea – Open Air, 06.09., 19 Uhr, Waschhaus, www.thisislealea.de

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