© Dirk Bleicker
Die 14. Ausgabe des Literaturfestivals bringt Stimmen aus Literatur, Philosophie und Naturwissenschaft an besondere Orte in Potsdam.
Raoul Schrott spricht anhand seines „Atlas der Sternenhimmel“ über die Bilder, die unterschiedliche Kulturen am Himmel sahen. Bei „Zwischen Moos und Milchstraße“ treffen Mikro- und Makrokosmos aufeinander. Astronom Heino Falcke untersucht intergalaktische Objekte mittels Radiowellen, Autorin und Biologin Jasmin Schreiber beschäftigt sich mit Kleinstlebewesen. Zu Gast ist außerdem Sibylle Anderl, Leiterin des Wissensressorts bei „Die Zeit“, die erklärt, warum der Blick in den Himmel zum Philosophieren anregt. Astronautin Samantha Cristoforetti spricht mit ESA-Direktor Josef Aschbacher darüber, welche Fiktionen dazu inspirieren, den Planeten zu verlassen.
Weitere literarische Positionen kreisen um Imagination und Erinnerung: Judith Hermann erkundet die Leerstellen von Geschichte und Familie, Christoph Ransmayr sucht die wahre Größe des Universums. Mit Frank Schätzing öffnet sich ein popkultureller Sternenhimmel, Gaea Schoeters entwirft ein zugespitztes Gedankenexperiment unserer Gegenwart. Zum Abschluss der Woche erzählt Florian Illies mit „Träume aus Feuer“ vom Alchemisten auf der Pfaueninsel. Am Festivalsonntag lädt das kostenlose Bücherfest in die Schiffbauergasse ein: mit Marktständen und Programm rund ums Buch. G. Weber
LIT:potsdam 2026 – Starke Worte, schöne Orte, 30.06.–05.07., mehrere Orte in Potsdam, www.litpotsdam.de
19:00 Die Sprache der Sterne


Google
Yahoo
Outlook
ical