© Thomas M. Jauk
Hasen geht es wirklich gut: Sie haben nichts weiter zu tun, außer ab und zu in den Pool zu steigen, dessen Wasser die Temperatur anpassen kann. Durch den Besitz sehr moderner Roboter und Erfindungen können diese Hasen alles haben, was sie nur wollen. Zum Beispiel ein Himmelbett, das Erholung garantiert, oder eine Gummibärchenmaschine. Nie gab es Hasen, denen es so gut ging. Das Einzige, was ihnen Sorgen machen könnte, ist, dass ihr Planet in zehn Tagen explodieren soll. Aber ist das wirklich einer Beschäftigung wert? Vielleicht stimmt es ja gar nicht, dann hätten sie sich ganz umsonst geängstigt. Doch der Instinkt des anderen Hasen meldet sich immer wieder, bis er sicher ist: Was da auf sie zukommt, ist nicht gut. In Tina Müllers Kinderstück streiten zwei Hasen spielerisch, musikalisch und ihre Unterschiede auskostend über Einsichten zum Klimawandel. Indem sie die Lebenswelt des Publikums mit einbeziehen, versuchen sie, Ideen für einen Ausweg aus ihrem Dilemma zu finden. R. Schuster
Planet der Hasen, Reithalle, ab 6 Jahren, Eintritt: 17,60 Euro, www.hansottotheater.de
