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Siri Hustvedt, bekannt seit „Was ich liebte“, blickt mit Sensibilität und Klarheit auf die kleinen Gesten und wortlosen Verständigungen in Beziehungen – und fängt sie meisterhaft ein. In „Ghost Stories“ reflektiert sie über Trauer und Liebe, über Nähe und Erinnerung, über das Weiterleben mit einem Menschen, der nicht mehr anwesend ist und doch bleibt. Das Buch ist aus einem Verlust heraus entstanden: Nach dem Tod ihres Mannes Paul Auster, der 2024 an Lungenkrebs verstarb, schreibt Hustvedt über das Leben nach dem Abschied und über die Spuren, die Menschen in unseren Herzen hinterlassen. Im Gespräch mit Literaturkritikerin Anne-Dore Krohn geht es um Erinnerung und Identität, um Beziehungen und um die Frage, wie sehr unser eigenes Leben von anderen geprägt wird – auch über den Tod hinaus. Jan Josef Liefers liest aus der deutschen Übersetzung von „Ghost Stories“ von Bernhard Robben und bringt dabei die feinen Nuancen der Sprache lebendig auf die Bühne. Mit dieser Mischung aus Lesung und Gespräch entsteht ein berührender Einblick in menschliche Nähe, Verlust und die Kraft literarischer Erinnerung. A. Schicketanz
Siri Hustvedt, 27.03., 19 Uhr, Schinkelhalle, Eintritt: 24 Euro, www.schinkelhalle.de

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