© Dieter Drewitz
Die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße lädt zum traditionellen Tag der offenen Tür mit einem vielfältigen, kostenfreien Programm ein. In stündlichen Kurzführungen lernen die Besucher:innen den ehemaligen Haft- und Justizort kennen. Die neue Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten“ richtet den Blick auf die Frage, wie sich politische Haft auch nach dem Haftende auf das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen auswirkte. In einer Dialogführung mit dem Zeitzeugen Bernd Richter um 11 Uhr, einer Sonderführung durch die Ausstellung um 12 Uhr sowie einem Mehrgenerationengespräch mit der Zeitzeugen-Familie Kurth um 15 Uhr gewähren ehemalige Inhaftierte Einblicke in ihr Leben nach der Haft. Auch das neue Bildungsprojekt „Wir Anderen. Gesellschaftliche Vielfalt in der SED-Diktatur“ kann bei einem offenen Workshop um 13 Uhr kennengelernt werden. Alle Angebote sowie der Eintritt und die Nutzung der Audioguides sind an dem Tag kostenfrei. K. Jung
Tag der offenen Tür, 03.10., 10-18 Uhr, Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße, Eintritt frei, www.gedenkstaette-lindenstrasse.de
10 Uhr Inklusive Tastführung – Geschichte in Händen halten
11 Uhr Dialogführung mit dem Zeitzeugen Bernd Richter und Co-Kuratorin Martina Reimann zur Sonderausstellung "Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten"
11-17 Uhr Stündliche Kurzführungen
11-15 Uhr Beratung für Betroffene und Angehörige politscher Verfolgung
12 Uhr Führung durch die Sonderausstellung "Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten"
13 Uhr Offener Workshop: "Wir Anderen. Gesellschaftliche Vielfalt in der SED-Diktatur"
15 Uhr Mehrgenerationengespräch mit der Zeitzeugenfamilie Kurth im Rahmen der Sonderausstellung "Leben nach der Haft"
